Es gibt Orte, die lassen einen einfach nicht mehr los. Für mich sind das die Lofoten. Zum ersten Mal war ich im Herbst 2021 dort. Damals hatte ich allerdings nur wenige Tage Zeit und wusste schon auf der Rückfahrt: Das reicht nicht. Ich wollte wiederkommen – mit mehr Zeit, ohne Stress und vor allem im Sommer. Denn ein Traum war damals noch offen: die Lofoten während der Mitternachtssonne zu erleben. 2023 war ich das zweite mal in Norwegen und habe eine Rundreise durch den Süden gemacht. Alle Infos dazu findest du hier.
Diesen Sommer habe ich mir genau diesen Wunsch erfüllt. Gemeinsam mit meinem Hund Bali war ich vier Wochen mit dem Camper unterwegs. Gestartet bin ich im Montafon in Österreich, über Dänemark ging es mit der Fähre nach Norwegen und anschließend immer weiter Richtung Norden – bis auf die Lofoten.
Eine Woche dauerte die Anreise, zwei Wochen verbrachte ich auf den Lofoten und die Rückreise führte mich durch Schweden zurück nach Österreich. In diesem Blogbeitrag nehme ich dich mit auf unsere komplette Route, zeige dir die schönsten Orte der Lofoten, teile meine Erfahrungen mit Hund und Camper, verrate dir, welche Kosten auf dich zukommen und gebe dir viele praktische Tipps für deine eigene Reise.
Anreise mit dem Camper
Von meinem Zuhause im Montafon bis auf die Lofoten liegen knapp 3.000 Kilometer – eine Strecke, die viele vielleicht abschreckt. Für mich gehört genau diese Anreise aber zum Roadtrip dazu. Ich liebe es, unterwegs neue Landschaften zu entdecken und mich jeden Tag ein Stück weiter Richtung Norden zu bewegen.
Für die Hinfahrt habe ich mich für die Fähre von Hirtshals nach Larvik entschieden. So konnte ich einen Teil der Strecke entspannt auf dem Wasser zurücklegen und startete meinen Roadtrip direkt in Norwegen. Von Larvik aus führte mich die Reise fast ausschließlich über die E6 – Norwegens wichtigste Nord-Süd-Verbindung – immer weiter Richtung Norden.
Auf dem Weg passierte ich dichte Wälder, tiefe Täler und beeindruckende Berglandschaften. Je weiter ich fuhr, desto rauer und spektakulärer wurde die Natur. Ein besonderes Highlight war für mich die Überquerung des Polarkreises – spätestens dort wurde mir bewusst, dass die Lofoten nicht mehr weit entfernt waren.
Nach 6 Tagen erreichte ich schließlich Bodø. Von hier aus setzt die Fähre nach Moskenes über und schon während der Überfahrt zeigte sich am Horizont die markante Bergkulisse der Lofoten. Obwohl ich bereits 2021 hier war, war dieser Moment wieder etwas ganz Besonderes. Als die Fähre langsam in den Hafen von Moskenes einlief, wusste ich sofort: Genau deshalb bin ich zurückgekommen.
Meine Kosten für die Anreise
Damit du die Kosten besser einschätzen kannst, findest du hier meine Ausgaben für die Hinfahrt auf einen Blick (Stand: Sommer 2026). Hinweis: Die tatsächlichen Kosten hängen natürlich von der Fahrzeuggröße, der Reisezeit und einer frühzeitigen Buchung der Fähren ab.
Reisekosten auf einen Blick
- Fähre Hirtshals → Larvik (Camper + 1 Person + Hund) 273€
- Fähre Bodø → Moskenes 58€
- Mautgebühren Norwegen (bis Bodø) 54€
- Fähre Trelleborg → Travemünde (Camper + 1 Person + Hund + Kabine) 256,70€
- Tankkosten für die komplette Strecke (knapp 7.000km) 1285€
Fähre buchen
Wenn du ebenfalls über Hirtshals nach Larvik reisen möchtest, kannst du die Überfahrt direkt über die Website von Color Line buchen:
Color Line – Fähre Hirtshals–Larvik buchen
Ich habe mich bewusst für diese Route entschieden, da sie für mich die entspannteste Anreise nach Norwegen ist. Nach rund 3 Stunden und 45 Minuten erreichst du Larvik und dein Roadtrip durch Norwegen kann direkt beginnen. Hunde müssen bei der Fährüberfahrt im Camper bleiben oder mit an Board in einen Hundebereich in eine Box.
Die Fähre nach Moskenes, besonders in der Hauptsaison (Mitte Juni bis August) frühzeitig reservieren. Aber selbst bei meiner Fahrt am 7. Juni konnten nicht alle Camper mitgenommen werden, da die Fähre schon voll war. Also unbedingt reservieren: Fähre nach Moskenes Auch hier muss der Hund im Camper bleiben oder darf mit an Board aber nur in den Außenbereich.
Bei der Rückreise habe ich mich für die Fähre von Trelleborg nach Travemünde entschieden, da es für mich weniger Fahrzeit bedeutete und durch die hohen Spritpreise in Dänemark, war es sogar günstiger. Der Hund darf mit an Board und entweder hält man sich gut 7,5h in den öffentlichen Bereichen auf oder bucht sich eine Kabine dazu. TT-Line.
Meine Route durch Norwegen und die Lofoten
Insgesamt war ich vier Wochen mit meinem Camper und meinem Hund Bali unterwegs. Eine Woche dauerte die Anreise, zwei Wochen verbrachte ich auf den Lofoten und für die Rückreise über Schweden nahm ich mir ebenfalls etwa eine Woche Zeit. Ich habe die Route bewusst so gewählt, dass genügend Zeit für spontane Stopps, Wanderungen und entspannte Tage am Camper blieb. Gerade auf den Lofoten kann ich dir nur empfehlen, nicht jeden Tag den Standort zu wechseln. Oft lohnt es sich, mehrere Nächte an einem Ort zu bleiben und die Umgebung in Ruhe zu erkunden.
Hinweis: ich war alleine mit meinem Hund unterwegs und bin bewusst nur 4-5h am Tag gefahren. So hatte mein Hund genug Auslauf und ich hatte nicht all zu viel Stress mit dem Fahren. 100km in Norwegen können auch mal 2h dauern. Wenn man zu zweit ist kann man die Strecke natürlich auch deutlich schneller zurücklegen.
Meine Route im Überblick
Woche 1 – Anreise nach Norwegen
- Start im Montafon (Österreich)
- Deutschland
- Hirtshals (Dänemark)
- Fähre nach Larvik
- Über die E6 Richtung Norden (Tipp Zwischenstopps auf der E6: Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark, Trondheim, Arctic Circle)
- Bodø
- Fähre nach Moskenes
Woche 2 & 3 – Die Lofoten
Von Süden nach Norden führte mich meine Route über:
- Moskenes
- Reine
- Hamnøy
- Fredvang
- Flakstad & Lofoten Beach Camp
- Nusfjord
- Haukland Beach
- Unstad
- Henningsvær
- Laukvik
Eine genauere Beschreibung der Orte findest du weiter unten in diesem Blogbeitrag.
Zwischen den einzelnen Orten blieb immer genügend Zeit für Wanderungen, gemütliche Abende am Camper und natürlich jede Menge Fotostopps. Oft bin ich mehrere Tage an einem Ort geblieben, bevor ich weitergefahren bin. Genau das hat die Reise für mich so entspannt gemacht.
Woche 4 – Rückreise über Schweden
Nach zwei unvergesslichen Wochen auf den Lofoten führte mich die Route weiter über Narvik nach Schweden. Von dort ging es auf der E4 Richtung Süden bis nach Trelleborg. Die letzte Etappe legte ich mit der Fähre von Trelleborg nach Travemünde zurück, bevor es schließlich wieder ins Montafon ging.
Tipp für deine Reiseplanung
Wenn du genügend Zeit hast, würde ich dir ebenfalls vier Wochen für diese Route empfehlen. So kannst du die An- und Rückreise entspannt angehen und hast auf den Lofoten genug Zeit, um auch bei schlechtem Wetter flexibel zu bleiben. Viele der schönsten Wanderungen lassen sich problemlos um ein oder zwei Tage verschieben – und genau diese Freiheit macht einen Roadtrip mit dem Camper für mich so besonders.
Route durch Südnorwegen: Im Mai 2023 bin ich 3 Wochen im Süden Norwegens unterwegs gewesen. Auch hierzu gibt es einen Artikel sollte dich diese Region mehr interessieren.
Wetter auf den Lofoten
Wenn ich an die Lofoten denke, fällt mir als Erstes eines ein: Das Wetter macht, was es will. Innerhalb weniger Minuten kann aus strahlendem Sonnenschein dichter Nebel oder ein kräftiger Regenschauer werden. Genau das macht die Inselgruppe aber auch so besonders. Die Landschaft verändert mit jedem Wetterumschwung ihren Charakter und sieht ständig anders aus.
Bevor ich dieses Mal auf die Lofoten gefahren bin, hatte ich mich auf alles eingestellt – Regen, Wind und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt auf den Gipfeln.
Umso überraschter war ich, dass ich während meiner gesamten zwei Wochen keinen einzigen Regentag hatte. Ja, du hast richtig gelesen: 14 Tage Sonne auf den Lofoten. Teilweise war es sogar so warm, dass ich tagsüber in kurzer Hose unterwegs war. Ein Glücksfall, mit dem ich selbst niemals gerechnet hätte. Im Herbst 2021 war das etwas anders, dort hatten wir Sturm, Regen und auch Sonnenschein und das manchmal sogar alles an einem Tag.
Ein Wind wirst du immer auf den Lofoten spüren.
Die beste Reisezeit für die Lofoten
Wann die beste Reisezeit ist, hängt ganz davon ab, was du erleben möchtest.
Mai bis Mitte Juli ist die Zeit der Mitternachtssonne. Die Sonne geht nicht unter und du kannst theoretisch rund um die Uhr unterwegs sein. Genau deshalb habe ich mich für den Juni entschieden. Um 23 Uhr noch auf einen Gipfel zu wandern oder nachts am Strand zu sitzen, fühlt sich einfach surreal an.
Im Herbst verwandeln sich die Lofoten in ein Farbenmeer. Genau zu dieser Jahreszeit war ich 2021 das erste Mal dort. Die Herbstfarben waren wunderschön und man hatte hier auch schon Chancen auf Polarlichter. Zudem war sehr viel weniger los, wie jetzt im Juni. Das Wetter war wechselhafter und wir hatten von Regen, Sonne & Sturm alles dabei.
Das solltest du einpacken
Egal zu welcher Jahreszeit du reist – auf den Lofoten gilt das Zwiebelprinzip.
Meine Empfehlung:
Wind- und wasserdichte Regenjacke (evtl. auch Regenhose)
Wasserdichte Wanderschuhe
Warme Fleecejacke oder Daunenjacke
Mütze und dünne Handschuhe für Wanderungen
Sonnenbrille und Sonnencreme (auch im Norden überraschend wichtig)
Mein Tipp
Lass dich vom Wetterbericht nicht verrückt machen. Gerade auf den Lofoten ändern sich die Vorhersagen oft mehrmals täglich und stimmen nicht immer mit der Realität überein. Ich habe gelernt, einfach flexibel zu bleiben. Oft reicht schon eine Stunde Geduld und plötzlich öffnet sich der Himmel oder die Wolken geben den Blick auf die Berge frei.
Wenn du ausreichend Zeit mitbringst, wirst du fast immer die Gelegenheit bekommen, die schönsten Orte und Wanderungen bei gutem Wetter zu erleben.
App-Empfehlung: YR (gute Wetterapp für Norwegen).
Norwegen mit Hund – Unsere Erfahrungen und was du beachten solltest
Norwegen ist für mich eines der schönsten Reiseziele mit Hund. Mein Irish Setter Bali begleitet mich inzwischen auf fast allen Reisen und auch auf den Lofoten hat er sich vom ersten Moment an wohlgefühlt. Endlose Strände, unzählige Wanderwege und jede Menge Natur machen Norwegen zu einem echten Paradies für Mensch und Hund. Damit die Einreise problemlos verläuft, solltest du dich allerdings frühzeitig mit den Einreisebestimmungen beschäftigen.
Einreise mit Hund nach Norwegen
Für die Einreise benötigst du:
- einen gültigen EU-Heimtierausweis
- einen Mikrochip
- eine gültige Tollwutimpfung
- eine Bandwurmbehandlung (Echinococcus) durch einen Tierarzt
Die Bandwurmbehandlung
Der wichtigste Punkt ist die vorgeschriebene Bandwurmbehandlung gegen den Fuchsbandwurm. Sie muss von einem Tierarzt durchgeführt und im EU-Heimtierausweis dokumentiert werden.
Die Behandlung muss zwischen 24 und 120 Stunden vor der Einreise nach Norwegen erfolgen. Plane deinen Reisetag deshalb gut, damit das Zeitfenster eingehalten wird. Es gibt auch noch eine 28-Tage Regel, mit dieser habe ich mich aber noch nicht beschäftigt.
Da sich die Einreisebestimmungen ändern können, empfehle ich dir, vor deiner Reise die aktuellen Informationen am besten bei deinem Tierarzt zu prüfen.
Leinenpflicht in Norwegen
Zwischen dem 1. April und dem 20. August gilt in ganz Norwegen eine allgemeine Leinenpflicht. Sie dient dem Schutz von Wildtieren und Weidevieh. Auch außerhalb dieses Zeitraums solltest du deinen Hund nur dort frei laufen lassen, wo es ausdrücklich erlaubt ist und keine Tiere gestört werden. Jede Region kann da seine eigenen Bestimmungen haben.
In Cafes & Restaurants sind Hunde meist nicht erlaubt in Norwegen.
Wandern mit Hund auf den Lofoten
Fast alle Wanderungen, die ich auf den Lofoten gemacht habe, waren problemlos mit Bali möglich. Wichtig ist allerdings, die Touren immer an die Kondition deines Hundes anzupassen. Viele Wege sind steil, felsig und können bei Nässe rutschig werden.
Gerade im Sommer solltest du außerdem immer ausreichend Wasser dabeihaben. Obwohl die Temperaturen meist angenehm sind, kann die Mitternachtssonne an sonnigen Tagen überraschend warm werden und viele Wasserquellen hatte es auf unseren Wanderwegen nicht gehabt.
Camping mit Hund
Auf den Campingplätzen war Bali überall willkommen. Viele Plätze verfügen über direkten Zugang zum Strand oder liegen mitten in der Natur – perfekt für die letzte Gassirunde am Abend oder einen entspannten Start in den Tag. Auf den Lofoten musste ich nie etwas extra für den Hund bezahlen, auf dem Festland waren es oftmals zwischen 3-5€ extra pro Nacht.
Preise in Norwegen – Wie teuer ist ein Roadtrip wirklich?
Lebensmittel in Norwegen
Lebensmittel sind in Norwegen deutlich teurer als bei uns. Besonders Fleisch, Käse, Süßigkeiten und Alkohol kosten oft spürbar mehr. Ich habe deshalb viele Basics schon von zuhause mitgenommen.
Sinnvoll mitzunehmen sind zum Beispiel:
- Nudeln, Reis, Couscous
- Kaffee
- Snacks
- Hundefutter
- Gewürze
- haltbare Lebensmittel
Frische Sachen wie Gemüse, Obst oder Brot habe ich unterwegs gekauft. Supermärkte findest du auch auf den Lofoten regelmäßig, vor allem in größeren Orten wie Leknes oder Svolvær.
Meine Lebensmittelkosten: 298€
Sprit und Maut
Auch Sprit ist ein großer Kostenpunkt auf einer Norwegenreise mit Camper. Gerade wenn du wie ich mehrere tausend Kilometer fährst, summiert sich das schnell. Die Preise schwanken je nach Region und Tankstelle, deshalb lohnt es sich, nicht erst bei fast leerem Tank zu suchen.
Bei meiner Reise im Juni lagen die Spritpreise sogar etwas unten denen in Deutschland, das war bei meinen letzten Besuchen in Norwegen nie der Fall.
Preise im Juni 2026
Diesel: ca. 1,65€ Südnorwegen, Lofoten ca. 1,85€
Benzin: ca. 1,50€ Südnorwegen, Lofoten ca. 1,70€
Zusätzlich solltest du die Mautgebühren einkalkulieren. Viele Straßen, Brücken und Tunnel in Norwegen sind mautpflichtig. Die Abrechnung erfolgt automatisch über dein Kennzeichen – anhalten oder ein Ticket ziehen musst du also nicht. Du bekommst die Rechnung automatisch zu dir nachhause geschickt und musst nichts weiter tun.
Campingplätze und Stellplätze
Campingplätze sind in Norwegen meist sauber, gut ausgestattet und oft wunderschön gelegen. Dafür sind sie aber auch nicht ganz günstig. Je nach Lage, Saison und Ausstattung solltest du ungefähr mit 25 bis 50 Euro pro Nacht rechnen. Duschen kostet oft extra und ist zeitlich begrenzt. Bspw. 5min für 20 Kronen.
Auf den Lofoten können beliebte Plätze in der Hauptsaison schnell teurer oder ausgebucht sein. Auch wenn es deine Reise nicht ganz so flexibel macht, solltest du dir unbedingt Campingplätze in der Hauptsaison reservieren, es gibt nicht viele Plätze auf den Lofoten aber sehr viele Camper. Der Platz ist begrenzt. Das Lofoten Beach Camp in Flakstad nimmt bspw. keine Reservierungen an hier zählt: First come - first serve.
Essen gehen und Cafés
Essen gehen ist in Norwegen teuer. Für ein einfaches Gericht zahlst du schnell deutlich mehr als zuhause. Ich war deshalb nur selten essen und habe meistens im Camper gekocht.
Was ich mir aber immer wieder gegönnt habe: Kaffee und Zimtschnecken. Die gehören für mich in Norwegen einfach dazu – auch wenn sie preislich nicht unbedingt günstig sind. Diese kosten je nach Café zwischen 6 und 10€.
Meine Einschätzung
Norwegen ist teuer, aber mit Camper kannst du sehr gut steuern, wie viel du wirklich ausgibst. Wenn du selbst kochst, deine Vorräte clever planst und nicht jede Nacht auf einem Campingplatz stehst, bleibt die Reise deutlich bezahlbarer.
Meine Campingplätze auf den Lofoten
Zwei Wochen waren wir mit unserem Camper auf den Lofoten unterwegs und haben dabei ganz unterschiedliche Camping- und Stellplätze ausprobiert. Mal direkt am Strand, mal mitten in den Bergen oder ganz praktisch als Ausgangspunkt für die nächste Wanderung.
Mir war vor allem wichtig, nicht jeden Tag weiterzufahren. Statt möglichst viele Orte abzuhaken, wollte ich lieber mehrere Nächte an einem Platz bleiben, die Umgebung erkunden und auch einfach mal einen Abend vor dem Camper genießen. Genau das macht für mich einen Roadtrip aus.
Die folgenden Plätze kann ich dir aus eigener Erfahrung empfehlen – jeder aus einem anderen Grund. Ob als erster Stopp nach der Fährüberfahrt, für eine Wanderung oder einfach für einen entspannten Tag am Meer.
Direkt nach der Ankunft mit der Fähre in Moskenes verbrachten wir unsere erste Nacht auf dem Moskenes Camping. Für mich ist er der perfekte erste Stopp auf den Lofoten. Nach der Überfahrt muss man nicht mehr weit fahren und kann erst einmal in Ruhe ankommen.
Gerade in der Hauptsaison kann ich dir aber nur empfehlen, vorab zu reservieren. Am besten telefonisch, Online sind nur begrenzt Plätze verfügbar. Die Campingplätze auf den Lofoten sind im Sommer oft schnell ausgebucht.
Meine Kosten:
40 € pro Nacht
Stellplatz ohne Strom
Duschen (inkl.)
Ver- und Entsorgung
Innersand Parking – Perfekt für Ryten & Kvalvika Beach
Wenn du die Wanderung auf den Ryten oder zum Kvalvika Beach machen möchtest, kann ich dir den Stellplatz Innersand Parking sehr empfehlen. Der Platz ist einfach ausgestattet, liegt dafür aber direkt am Ausgangspunkt der beiden wohl bekanntesten Wanderungen der Lofoten. Besser kann die Lage kaum sein. Abgerechnet wird für 24 Stunden ab deiner Ankunftszeit, was ich besonders praktisch fand. Vor Ort gibt es: Toilette & Frischwasser.
Ein kleines Highlight ist außerdem das Restaurant direkt nebenan. Die Pizza gehört definitiv zu den besten, die ich auf den Lofoten gegessen habe – auch wenn sie ihren Preis hat.
Meine Kosten:
25 € für 24 Stunden
ohne Strom
Der Lofoten Beach Camp war einer meiner absoluten Lieblingsplätze auf der gesamten Reise.
Der Campingplatz liegt direkt am Strand und hat einen richtig entspannten Surfer-Vibe. Die Anlage ist großzügig gestaltet, sodass sich die Stellplätze gut verteilen und man nicht das Gefühl hat, dicht an dicht zu stehen. Besonders schön fand ich die freie Platzwahl. So konnte ich mir einfach einen Platz aussuchen und den Abend mit Blick auf den Strand genießen.
Hunde sind am Strand erlaubt. Man kann nicht reservieren - First come first serve. Kleiner Tipp Abreise ist um 12.00 Uhr. Danach gibts die besten freien Plätze ;-)
Meine Kosten:
40 € pro Nacht
ohne Strom (Strom 50Kr pro Tag)
Ver- und Entsorgung
Dusche 5min 20Kr
Nach einigen Tagen ohne Campingplatz war der Lyngvær Lofoten Bobilcamp genau das Richtige für einen kleinen "Versorgungstag". Der Stellplatz bietet zwar eine spektakulärste Aussicht, aber drumherum gibt es sonst nichts. Hier habe ich geduscht, Frischwasser aufgefüllt, Grauwasser entsorgt und den Camper wieder reisefertig gemacht.
Meine Kosten:
50 € pro Nacht
inklusive Strom
Frischwasser
Ver- und Entsorgung
Duschen inkl.
Freistehen auf den Lofoten
Immer wieder sieht man auf den Lofoten kleine private Stellplätze oder ausgewiesene Parkplätze, auf denen das Übernachten für bis zu 24 Stunden erlaubt ist. Diese Plätze sind allerdings oft ebenfalls kostenpflichtig und je nach Lage überraschend teuer.
Während unserer Reise habe ich mich hauptsächlich an der App Park4Night orientiert. Dort findest du sowohl Campingplätze als auch Stellplätze mit Bewertungen anderer Reisender. Meine persönlichen Plätze zum Freistehen werde ich bewusst nicht veröffentlichen. Die Lofoten sind in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas geworden. Das ist absolut verständlich – schließlich ist die Landschaft einzigartig. Gleichzeitig ist die Inselgruppe aber auch ein sehr sensibles Naturgebiet. Immer mehr Besucher bringen leider auch Herausforderungen für die Natur und die kleinen Gemeinden mit sich.
Deshalb möchte ich mit meinem Blog nicht dazu beitragen, versteckte Plätze immer bekannter zu machen. Wenn du die Lofoten besuchst, behandle diesen besonderen Ort mit Respekt. Nutze offizielle Stellplätze oder Campingplätze, hinterlasse keinen Müll und halte dich an die geltenden Regeln. So können auch zukünftige Reisende die Schönheit der Lofoten noch genauso erleben.
Unsere schönsten Stopps auf den Lofoten
Reine & Hamnøy
Reine gehört ohne Zweifel zu den schönsten Orten Norwegens. Die roten Fischerhütten, das türkisfarbene Wasser und die steilen Berge wirken fast unwirklich. Von hier kannst du auch die wohl bekannteste Wanderung auf den Reinbringen starten.
- Distanz: ca. 2 km (hin & zurück)
- Höhenmeter: ca. 450 hm
- Treppenstufen: rund 2.000 Sherpa-Stufen
- Dauer: 1–2 Stunden
- Schwierigkeit: Mittel (konditionell anspruchsvoll)
Ich bin die Wanderung nicht gelaufen wegen meinem Hund. Ich habe mir ein paar Bilder angeschaut und mir persönlich war es zu eng. Ich brauche mit meinem Hund immer eine Möglichkeit auszuweichen und die ist dort nicht immer gegeben. Deshalb habe ich darauf verzichtet. Die Aussicht auf den ganzen Bildern ist jedenfalls spektakulär!!
Hamnøy ist wahrscheinlich der meistfotografierte Ort der Lofoten. Und trotzdem lohnt sich ein Besuch. Gerade morgens oder spät abends wird es deutlich ruhiger. Außerdem kannst du hier durchaus das Glück haben Orcas vorbei ziehen zu sehen. Außerdem kann ich dir noch ein Besuch in Anitas Sjømat empfehlen mit den wohl besten Fischburgern und auch Zimtschnecken :-)
Nusfjord – Historisches Fischerdorf mit besonderem Charme
Nusfjord zählt zu den ältesten und am besten erhaltenen Fischerdörfern Norwegens. Zwischen den historischen Rorbuer, alten Bootshäusern und dem kleinen Hafen fühlt es sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Ein gemütlicher Spaziergang durch die schmalen Gassen gehört für mich definitiv zu einem Lofoten-Besuch dazu.
Wichtig zu wissen: Für den Zugang zum Dorf wird Eintritt verlangt. Auch wenn man nur durch Nusfjord schlendern möchte, kostet der Besuch 15 € pro Person (Stand unserer Reise). Besonders empfehlen kann ich die historische Bäckerei – die Zimtschnecken dort waren mit die besten, die wir auf den Lofoten gegessen haben.
Ob einem der Eintritt für einen kleinen Dorfrundgang wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Wir fanden Nusfjord wunderschön, hätten uns aber gewünscht, das Dorf auch ohne Eintritt einfach erkunden zu können.
Haukland Beach & Vik Beach – Karibikfeeling auf den Lofoten
Türkisblaues Wasser, feiner weißer Sand und eine beeindruckende Bergkulisse – Haukland Beach gehört nicht ohne Grund zu den bekanntesten Stränden der Lofoten. An sonnigen Tagen fühlt man sich fast wie in der Karibik, nur dass das Wasser mit seinen kühlen Temperaturen schnell daran erinnert, dass man sich weit oberhalb des Polarkreises befindet.
Direkt nebenan liegt der deutlich ruhigere Vik Beach. Während Haukland im Sommer viele Besucher anzieht, geht es hier meist etwas entspannter zu. Beide Strände eignen sich perfekt für einen Spaziergang, ein Picknick oder einfach, um die Aussicht zu genießen.
Von Haukland starten außerdem einige wunderschöne Wanderungen, darunter auf den Mannen, von dessen Gipfel man einen spektakulären Blick über beide Strände und die umliegende Küste hat.
Mein Tipp: Plane den Besuch am frühen Morgen oder am Abend. Gerade während der Mitternachtssonne liegt ein ganz besonderes Licht über den Stränden – einer der schönsten Orte auf den gesamten Lofoten.
Unstad – Das entspannte Surferdorf der Lofoten
Unstad ist für mich einer der entspanntesten Orte auf den gesamten Lofoten. Das kleine Dorf gilt als Surf-Hotspot Nummer eins der Inselgruppe und zieht das ganze Jahr über Surfer aus aller Welt an – selbst bei eisigen Wassertemperaturen.
Viel gibt es hier nicht: keinen Supermarkt, nur ein paar Häuser, eine Surfschule und das Arctic Surf Café, das sich selbstbewusst mit den „besten Zimtschnecken der Welt“ schmückt. Ob das stimmt? Probieren musst du sie auf jeden Fall – für uns waren sie definitiv ganz weit vorne.
Genau diese Einfachheit macht den Charme von Unstad aus. Hier geht alles etwas langsamer, entspannter und unkomplizierter zu. Wer Lust auf Surfer-Vibes, eine spektakuläre Bucht und eine Portion Entschleunigung hat, sollte Unstad unbedingt einen Besuch abstatten – selbst dann, wenn man gar nicht surft, denn wandern kann man hier auch!
Henningsvær – Charmantes Fischerdorf mit viel Trubel
Henningsvær gehört zu den bekanntesten Orten der Lofoten und steht bei den meisten Reisenden auf der Liste. Das Fischerdorf erstreckt sich über mehrere kleine Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Zwischen den roten Fischerhäusern, kleinen Cafés, Galerien und Restaurants lässt es sich gut spazieren.
Natürlich darf auch ein Blick auf den berühmten Fußballplatz nicht fehlen, der spektakulär auf einer kleinen Insel zwischen Meer und Bergen liegt und eines der bekanntesten Fotomotive der Lofoten ist. Um ehrlich zu sein, war Henningsvær für mich allerdings der touristischste Ort der gesamten Reise. Gerade tagsüber war es ziemlich voll und die Parkplatzsuche gestaltete sich entsprechend schwierig. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher, wenn man ohnehin auf den Lofoten unterwegs ist – am schönsten ist es womöglich früh morgens oder später am Abend, wenn der größte Besucherandrang vorbei ist. So lässt sich der Charme des kleinen Fischerdorfs deutlich besser genießen.
Die schönsten Wanderungen auf den Lofoten
Für mich gehören die Wanderungen ganz klar zu den Highlights einer Reise auf die Lofoten. Genau deshalb habe ich mir zwei Wochen Zeit genommen und bin nicht jeden Tag zum nächsten Ort weitergefahren. So konnten ich spontan entscheiden, welche Tour ich je nach Wetter und Lust unternehmen wollte.
Ein kleiner Hinweis vorab – und den meine ich wirklich ernst: Die Norweger scheinen eine etwas andere Definition von einer „Wanderung“ zu haben. Was auf der Karte nach einer gemütlichen Tour mit 500 Höhenmetern aussieht, kann sich vor Ort schnell als steiler, wurzeliger und anspruchsvoller Aufstieg entpuppen. Im Vergleich zu den Alpen sind viele Wege deutlich direkter angelegt – Serpentinen sucht man oft vergeblich. Stattdessen geht es häufig einfach gerade den Berg hinauf.
Lass dich davon aber nicht abschrecken. Mit einer guten Grundkondition sind die meisten Touren gut machbar. Plane einfach etwas mehr Zeit ein und unterschätze die Wanderungen nicht.
Wandern mit Hund: Bali ist ein sehr großer Hund und ich gehe regelmäßig auf Wanderungen mit ihm und laufe auch schwierigere Touren mit ihm. Soll heißen er ist geübt darin auf einem Grat zu laufen oder auch mal kurze Kraxel/Kletterstellen zu meistern. Ich bitte dich, dass zu beachten. Du kennst deinen Hund am besten und weißt was er kann.
Mein Tipp: Für die Touren habe ich fast ausschließlich die App Komoot genutzt. Dort findest du viele Wanderungen inklusive aktueller Bewertungen, GPX-Tracks und hilfreicher Hinweise. Auch unterwegs habe ich mich, wenn nötig an der Komoot-Navigation orientiert.
Egal für welche Wanderung du dich entscheidest – die Aussichten auf den Lofoten sind einfach spektakulär. Mein Tipp ist, lieber weniger Touren einzuplanen und diese in Ruhe zu genießen, statt jeden Tag möglichst viele Gipfel abzuhaken.
Viele unserer schönsten Momente entstanden zwischen 22 Uhr und 1 Uhr nachts.
Ryten & Kvalvika – Die wohl bekannteste Aussicht der Lofoten
Wenn du nur eine Wanderung auf den Lofoten machen möchtest, dann sollte es wahrscheinlich Ryten sein. Der Weg führt zunächst über einfache Pfade, bevor es auf den letzten Metern etwas steiler wird. Oben angekommen wartet der berühmte Blick auf den türkisfarbenen Kvalvika Beach – für viele eines der schönsten Panoramen der gesamten Inselgruppe. Du kannst auch noch zum Strand absteigen.
Nicht ohne Grund zählt Ryten zu den beliebtesten Wanderungen der Lofoten. Am besten startest du früh morgens oder am späten Abend, um den größten Besucherandrang zu vermeiden.
Mein persönliches Highlight: Der Blick auf den Kvalvika Beach bei Mitternachtssonne war einer der schönsten Momente der gesamten Reise.
Distanz: ca. 7,5 km ab Innersand Parking
Höhenmeter: ca. 550 hm
Dauer: 3h
Mannen – Kurze Tour mit riesiger Aussicht
Der Mannen ist zwar deutlich kürzer als Ryten, steht der Aussicht aber kaum nach. Vom Gipfel blickst du direkt auf den Haukland Beach und den Vik Beach, deren türkisfarbenes Wasser fast schon an die Karibik erinnert.
Gerade bei schönem Wetter oder eben zur Mitternachtssonne ist diese Wanderung ein absolutes Highlight und perfekt, wenn man nicht den ganzen Tag unterwegs sein möchte.
Distanz: ca. 4 km ab Parkplatz Haukland Beach
Höhenmeter: ca. 400 hm
Dauer: 2h
Volandstind – Der Geheimtipp mit Panorama
Der Volandstind gehört meiner Meinung nach zu den etwas unterschätzteren Wanderungen auf den Lofoten. Der Aufstieg ist kurz, aber stellenweise ziemlich steil. Oben angekommen wird man mit einem fantastischen Rundumblick über Berge, Fjorde und kleine Inseln belohnt. Als ich oben ankam, hat sich genau eine Wolke festgesetzt. Ab und zu konnte man den Ausblick nur erahnen. Aber das Panorama und die Mitternachtssonne beim runterlaufen, hat alles wieder wett gemacht.
Da die Tour etwas weniger bekannt ist als Ryten oder Reinebringen, trifft man hier oft deutlich weniger Menschen.
Distanz: ca. 4 km ab Parkplatz
Höhenmeter: ca. 450 hm
Dauer: 3h
Delpen – Einsamkeit statt Menschenmassen
Die Wanderung auf den Delpen war für uns eine der ruhigsten Touren der Reise. Schon kurz nach dem Start wird es still und man begegnet nur wenigen anderen Wanderern.
Der Weg führt stetig bergauf und belohnt mit einem wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge und die Küstenlandschaft der Lofoten. Gerade wer etwas abseits der bekannten Klassiker unterwegs sein möchte, sollte sich diese Tour unbedingt anschauen. Besonders auch als Mitternachtssonnenwanderung zu empfehlen.
Distanz: ca. 4 km Start ab Wanderparkplatz
Höhenmeter: ca. 500 hm
Dauer: 2,5h
Die Mitternachtssonne – Ein unbeschreibliches Gefühl
Natürlich wusste ich vorher, dass es auf den Lofoten im Sommer nicht dunkel wird. Doch erleben und wissen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Man sitzt um Mitternacht am Strand oder am Gipfel. Die Sonne steht tief. Alles leuchtet golden. Nicht 5 Minuten, sondern über Stunden. Es fühlt sich an, als hätte jemand die Zeit angehalten. Nach wenigen Tagen beginnt man, komplett anders zu leben. Man geht um 23 Uhr wandern. Frühstückt irgendwann gegen zwölf. Schläft, wenn man müde wird und am besten mit einer Schlafmaske. Nicht, wenn es dunkel wird, denn das wird es nicht. Dieses Gefühl vermisse ich bis heute.
Mein persönliches Fazit
Norwegen hat mich schon bei meiner ersten Reise begeistert. Mittlerweile war ich zum dritten Mal in Norwegen und zum zweiten Mal auf den Lofoten – und trotzdem fühlt es sich jedes Mal wieder an, als würde ich einen völlig neuen Ort entdecken. Es gibt nur wenige Reiseziele, zu denen ich unbedingt zurückkehren möchte. Die Lofoten gehören definitiv dazu.
Besonders schön war es, diese Reise gemeinsam mit meinem Hund Bali zu erleben. Für mich sind Hund und Norwegen einfach das perfekte Match. Selbst im Sommer ist es angenehm kühl, die unzähligen Wanderwege laden zu gemeinsamen Touren ein und an vielen Stränden dürfen Hunde ganz selbstverständlich mitlaufen. Zwar sind Hunde nicht überall in Cafés oder Restaurants erlaubt, gestört hat uns das aber überhaupt nicht – die meiste Zeit haben wir ohnehin draußen in der Natur verbracht.
Was mir von dieser Reise am meisten in Erinnerung bleiben wird, sind nicht nur die spektakulären Berge oder die weißen Sandstrände. Es sind die Wanderungen in der Mitternachtssonne, das goldene Licht um Mitternacht, die kleinen Fischerdörfer, die Zimtschnecken in Unstad und das Gefühl, einfach Zeit zu haben. Zeit, einen Ort wirklich kennenzulernen, statt nur die nächste Sehenswürdigkeit abzuhaken.
Wenn mich heute jemand fragt, ob sich die lange Anreise bis auf die Lofoten lohnt, muss ich keine Sekunde überlegen. Ja – und zwar jede einzelne Stunde im Camper.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht unsere letzte Reise nach Norwegen war. Irgendetwas an diesem Land sorgt dafür, dass man immer wieder zurückkommen möchte. Und ich habe das Gefühl, dass unsere gemeinsame Norwegen-Geschichte gerade erst begonnen hat.



















































































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